Brimstone

 




Name: Brimstone
Autor: Callie Hart
Gebundene Ausgabe: 848 Seiten
VerlagPenguin Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 24€ 

Riesen Dank an
für das Rezensionsexemplar







                                             
Reihen:

2. Brimstone
3. 10.11.2026





Sie ist die Erste ihrer Art. Sie ist die Königin der Vampire. Doch für ihn ist sie sein Leben ... und sein Untergang.

Pflicht. Blut. Macht. Ein ganzer Hofstaat voller Vampire, der leise ihren Namen flüstert: Saeris Fane. Dass die neu gewonnene Macht auch große Opfer fordert, spürt Saeris nach ihrer Krönung wie eine große Last auf ihren Schultern. Als Königin von Sanasroth wird ihr Leben ab jetzt nicht mehr ihr selbst gehören. Dabei brennt der Wunsch, ihren Bruder zu retten, wie ein unbändiges Feuer in ihr. Doch eine weitere Reise durch das Quicksilver-Portal würde für Saeris den sicheren Tod bedeuten.

Der mächtige Fae-Krieger Kingfisher würde alles für seine Seelenverwandte Saeris tun - sogar zusammen mit dem lästigen Tagedieb Carrion Swift in das Land der beiden unerbittlich brennenden Sonnen reisen und ihren Bruder zurückholen. Doch während sich Kingfisher in den engen Gassen von Saeris‘ Heimat ungeahnten Gefahren stellen muss, droht sich ein Schatten über das Reich der Fae zu legen. Zusammen müssen Fisher und Saeris Feuer und Schwefel heraufbeschwören, um ihre gemeinsame Zukunft zu retten.




Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und wollte nach meiner positiven Erinnerung an den ersten Band sofort mit dem Lesen beginnen. Rückblickend hat mir Teil eins wirklich gut gefallen, weshalb meine Erwartungen an den zweiten Band entsprechend hoch waren. Zusätzlich wurde meine Neugier dadurch verstärkt, dass man in den sozialen Medien sehr viel gutes über die Fortsetzung gelesen und gehört hat.

Leider hatte ich große Schwierigkeiten, in die Geschichte hineinzufinden. Obwohl die Handlung direkt an das Ende des ersten Teils anknüpft, wollte für mich einfach kein richtiger Lesefluss entstehen. Der Einstieg fühlte sich holprig an, und ich hatte das Gefühl, keinen richtigen Anschluss an die Handlung und die Entwicklungen zu finden.

Ein weiterer Punkt, der meine Freude eingeschränkt hat, war der sehr starke Fokus auf das Thema „Seelengefährten“. Das nahm für meinen Geschmack einfach zu viel Raum ein und wirkte stellenweise überladen. Auch der Spice-Anteil empfand ich überraschenderweise als anstrengend und teilweise zu präsent. Das hat mich selbst etwas überrascht, da ich normalerweise nichts gegen viel Spice habe – hier hat es für mich jedoch eher von der eigentlichen Geschichte abgelenkt.

Positiv hervorheben möchte ich dennoch ganz klar die Charaktere. Besonders Saeris hat mir erneut sehr gut gefallen. Sie wird als starke, eigenständige Protagonistin dargestellt und es hat mich gefreut zu sehen, dass sie sich im Laufe der Geschichte nicht verbogen oder grundlegend verändert hat. Ihr Biss, ihre Entschlossenheit und ihre innere Stärke sind bis zum Ende erhalten geblieben, was sie für mich weiterhin zu einer sehr authentischen Figur macht.

Ebenfalls ein echtes Highlight war für mich wieder Carrion Swift. Seine humorvolle, schlagfertige Art lockerte viele Szenen auf und sorgte für mich für Leichtigkeit. Seine Dialoge und Sprüche haben mich wirklich oft zum Lachen gebracht haben und mir das Weiterlesen erleichtert. Jedes Kapitel mit ihm hatte einen besonderen Unterhaltungswert.







Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Er ist angenehm flüssig, leicht verständlich und lässt sich ohne große Anstrengung lesen. Gerade dadurch eignet sich das Buch auch gut für längere Lesesessions. Trotz meiner inhaltlichen Kritikpunkte konnte der Stil mich immer wieder durch die Geschichte tragen. Die Sprache ist zugänglich, klar und emotional, ohne dabei kompliziert oder überladen zu wirken. Besonders Dialoge lassen sich sehr gut lesen und wirken lebendig.




Der zweite Band konnte meine hohen Erwartungen leider nicht ganz erfüllen. Trotz des direkten Anschlusses an den ersten Teil fiel mir der Einstieg schwer, und ich fand nur langsam in die Geschichte hinein. Wie am Anfang schon gesagt, fand ich den starke Fokus auf das Thema Seelengefährten sowie der sehr präsente Spice-Anteil eher anstrengend.

Punkten konnte das Buch jedoch mit seinen Charakteren: Saeris überzeugt erneut als starke Protagonistin, die sich treu bleibt und ihren Biss nicht verliert. Auch Carrion Swift war ein echtes Highlight – seine humorvolle Art und seine Sprüche sorgten immer wieder für unterhaltsame Momente.

Insgesamt eine solide Fortsetzung mit Stärken bei den Figuren, aber Schwächen im Erzählfluss und in der Schwerpunktsetzung, weshalb es für mich bei 2 1/2 bis 3 von 5 Eulen bleibt.













Callie Hart hat bereits Dark Romance Romane veröffentlicht, die in den USA die Bestsellerlisten erobert haben. Sie bezeichnet sich selbst als Romance-süchtig und liebt es, in ihren Geschichten die dunkle, obsessive Seite der Liebe aus dem Schatten zu holen. Ihre Protagonisten sind keine perfekten Helden und lassen ihr oft keinen ruhigen Moment. Callie reist gerne, um sich von ihrer Umgebung zu neuen Geschichten inspirieren zu lassen.

Quicksilver ist Callies Romantasy-Debüt und Start einer Trilogie, wurde im Selfpublishing veröffentlicht und innerhalb weniger Wochen zum internationalen Bestseller-Phänomen.


Quellen:


Mein kunterbuntes Ausschneidebuch-Tiere

 




Name: Mein kunterbuntes Ausschneidebuch-Tiere
Autor: Nico Sternbaum
Paperback: 64 Seiten
VerlagBassermann Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 6,99€ 

Riesen Dank an
für das Rezensionsexemplar







                                             








Ausschneiden, aufkleben, ausmalen - das sind die Grundfähigkeiten, die Kinder ab 3 Jahren mit diesem Buch üben können. Nico Sternbaum liefert dazu simple Tiermotive wie Katze, Küken oder Hase. Die einfachen Basteltätigkeiten fördern die Feinmotorik und die Konzentration der Kinder.
Das Buch startet mit den Einklebeseiten. Im zweiten Teil folgen die Seiten mit den Ausschneidemotiven. Zum leichteren Heraustrennen sind diese Seiten perforiert. Kurze lustige Reime begleiten die Bilder. Am Ende haben die kleinen Schneidekünstler 14 hübsche Bilder gestaltet und den Scherenführerschein erworben.




Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar erhalten und es direkt gemeinsam mit meinem Sohn ausprobiert. Der Umgang mit der Schere fällt ihm noch nicht ganz leicht, aber mit jeder Übung wurde es spürbar besser. Das Buch ist sehr liebevoll gestaltet, und den Linien kann man gut folgen, sodass Kinder spielerisch den Umgang mit der Schere lernen.

Die auszuschneidenden Formen sind abwechslungsreich, wodurch keine Langeweile aufkommt. Natürlich ist es für ihn noch etwas anspruchsvoll, doch neben dem Bastelspaß steht ganz klar das Üben des Schneidens im Vordergrund – und dafür ist das Buch hervorragend geeignet. Besonders begeistert war mein Sohn von den Tieren, da er momentan ein großer Tierfan ist.





Insgesamt ist das Buch eine tolle Möglichkeit, Kinder spielerisch und mit viel Freude an den Umgang mit der Schere heranzuführen. Die liebevolle Gestaltung, die gut nachvollziehbaren Linien und die abwechslungsreichen Motive sorgen für Motivation und anhaltenden Bastelspaß. Besonders für kleine Tierfans ist es ein echtes Highlight. Ein gelungenes Übungsbuch, das Lernen und Kreativität wunderbar verbindet.















Nico Sternbaum hat schon als Kind begeistert gezeichnet und Geschichten erfunden. Mit seinen Eltern erkundete er unter anderem Südafrika und baute sich im Obstgarten der Großeltern ein Abenteuer-Baumhaus. Nach dem Abitur machte er sein Diplom an einer Kunsthochschule. Heute schreibt und illustriert er Kinderbücher, die sich bei seinen kleinen Lesern großer Beliebtheit erfreuen und bereits in andere Sprachen übersetzt wurden (u.a. ins Chinesische). »Schüttel den Apfelbaum«, »Schaukel das Schaf«, »Wink dem Wal« und »Schüttel den Weihnachtsbaum« landeten auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, und mehrere Titel wurden von der renommierten Stiftung Lesen vorgestellt und empfohlen. Nico Sternbaum lebt in der Nähe von Limburg. Er liebt Reisen, koreanisches Essen und Museen.


Quellen:


House of Zodiac - Sternenstaub



Name: House of Zodiac - Sternenstaub
Autor: Nicole Böhm
Taschenbuch Ausgabe: 576 Seiten
VerlagPenguin Random House
Sprache: Deutsch
Preis: 17€ 

Riesen Dank an
für das Rezensionsexemplar







                                             
Reihen:

1. House of Zodiac - Sternenstaub
2. House of Zodiac - Kometenschauer ( 25.03.2026 )
3. House of Zodiac - Sonnensturm ( 22.07.2026 )
4. House of Zodiac - Mondfinsternis ( 18.11.2026 )





Dein Schicksal steht in den Sternen. Wagst du es, ihm zu trotzen? Als Jupiter Wilson auf dem Jahrmarkt ein seltsames Amulett aus dem Spielzeugautomaten fischt, ahnt sie nicht, dass sie damit ein Tor nach Zodiac öffnen wird. Ein Reich, in dem die Sternzeichen über die Magie jedes Einzelnen bestimmen - und wo sie, ein Mensch, plötzlich in einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den vier herrschenden Häusern hineingezogen wird. Verzweifelt versucht Jupiter einen Weg zurück nach Hause zu finden. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von dem geheimnisvollen Nox. Doch kann sie dem gefährlichen Wächter wirklich trauen?







Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen und musste es einfach sofort anfangen zu lesen. Bevor ich es in die Hand nahm, hatte ich ehrlich gesagt nicht wirklich viele Meinungen oder Reaktionen dazu gehört, weshalb ich völlig unvoreingenommen in die Geschichte gestartet bin. Und ich muss sagen, ich bin wirklich gut in die Erzählung reingekommen. Besonders Jupiter hat mir sofort gefallen – sie ist super sympathisch und man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzen.

Generell war ich ziemlich begeistert von der Idee der ganzen Geschichte. Sie hat mir richtig Spaß gemacht und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Besonders Jupiter, die Hauptfigur, hat mir sofort gefallen. Sie ist unglaublich sympathisch, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Gedanken und Gefühle waren nachvollziehbar, was es mir leicht gemacht hat, mich mit ihr zu verbinden. Auch Nox, der ebenfalls eine zentrale Rolle spielt, hatte für mich sehr viel Tiefe, und seine Geschichte hat mich auch emotional gepackt.

Ein kleiner Punkt, der mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, sind die Kapitel, in denen Jupiter oder Nox in ihrem Delirium sind. Diese Passagen waren für mich manchmal etwas schwer verständlich. Es war, als ob man in einen Zustand zwischen Realität und Wahn eintaucht, was natürlich zur Geschichte passt, aber es hat für mich den Lesefluss manchmal ein bisschen gestört.. Es war, als ob ich als Leser ein bisschen den Faden verloren habe und nicht ganz in der Geschichte bleiben konnte. 

Trotzdem überwiegt mein positiver Eindruck, und insgesamt war es ein tolles Leseerlebnis, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.






Was den Schreibstil angeht, muss ich sagen, dass die Autorin sehr gut darin ist, Atmosphäre zu schaffen. Die Beschreibungen sind detailliert, aber nicht zu überladen – man kann sich die Szenen und Orte gut vorstellen, ohne dass es anstrengend wird. Besonders bei emotional intensiven Momenten merkt man, wie gut die Gefühlen der Charaktere harmonieren. Auch die Dialoge sind authentisch und vor allem schlagfertig.




Trotz dieses kleinen Mankos muss ich sagen, dass die Geschichte insgesamt großartig war. Sie hat mich emotional gepackt, ich konnte mit den Charakteren mit fiebern und wurde wirklich gut unterhalten. Es war ein wirklich tolles Leseerlebnis, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Die Charaktere und die Handlung haben mich sehr beeindruckt, und trotz der kleinen Unstimmigkeiten in den Delirium-Kapiteln war es für mich eine sehr gelungene Geschichte.














Nicole Böhm, 1974 in Germersheim geboren, sehnte sich schon immer nach einem Beruf, in dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen kann. Nach einem Zeichenstudium in Arizona, einer Musicalausbildung in New York sowie mehrjähriger Arbeit als Fotografin merkte sie jedoch, dass ihre wahre Leidenschaft im Schreiben von Geschichten liegt. Seither träumt sie sich am liebsten in fremde Welten, oder lässt ihre Protagonisten dramatische Lovestorys erleben. 2019 gewann Nicole Böhm den Deutschen Phantastik Preis für den besten Roman, weitere erfolgreiche Publikationen folgten. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Pferd Bashir in der Domstadt Speyer.


Quellen:


Schatten über Hiraizumi

      


               





Name: Schatten über Hiraizumi
Autor: Amber Grey
Taschenbuch Ausgabe: 330 Seiten
Verlag: BoD
Sprache: Deutsch
Preis: 16,99€ 







                                             






Japan, 1185. Als die junge Magd Yuki mit ihrem Bruder – einem Attentäter – in die pulsierenden Gassen Hiraizumis eintaucht, hofft sie auf einen Neuanfang. Doch die Hauptstadt der nördlichen Provinzen birgt mehr als nur neue Möglichkeiten – sie konfrontiert sie mit ihrer dunklen Vergangenheit.
Ein Netz aus Verrat, verschwiegenen Wahrheiten und tödlichen Intrigen legt sich um sie, und bald schon gerät Yuki zwischen die Fronten eines Machtkampfs, der das Schicksal des ganzes Landes entscheiden wird.
Auf der Suche nach Antworten folgt sie einer Spur, die sie ins Zentrum eines tödlichen Spiels führt – und in die Arme eines Feindes. Zwischen ihr und dem Krieger Jiro, der den Attentätern den Tod schwor und dem Despoten dient, den sie vernichten will, entflammt eine gefährliche Leidenschaft – verboten, verzweifelt, unaufhaltsam.
Während der mächtige Clan der Fujiwara sich auf die letzte Schlacht um Hiraizumi vorbereitet, verschwimmen für Yuki die Grenzen zwischen Rache und Vergebung, Loyalität und Liebe.
 
Wohin flieht man, wenn das eigene Herz der Feind ist?






Schon beim ersten Blick auf den Klappentext wusste ich, dass mich die Idee eines Romans, der im Japan des 12. Jahrhunderts spielt, sofort in seinen Bann ziehen würde. Und tatsächlich: Meine Vorfreude auf Schatten über Hiraizumi wurde nicht enttäuscht.

Wir begleiten Yuki und ihren Bruder Tadashi, die abgeschieden in den Bergen leben. Die Atmosphäre dieser ersten Kapitel hat mich sofort abgeholt – die Stille der Berge, der Schnee, die Beziehung der beiden Geschwister und die plötzliche Unruhe, als eine erschöpfte Gruppe Krieger in ihre Hütte stolpert. Unter ihnen befindet sich ein Schwerverletzter, den die ortskundige Heilerin behandelt. Inmitten dieser Ausnahmesituation begegnet Yuki dem Krieger Jiro – ein Moment, der leise, aber eindrucksvoll erzählt wird. Ihre sofortige Faszination für ihn konnte ich absolut nachvollziehen, auch wenn Yuki selbst zunächst glaubt, als Waisenkind nichts von Bedeutung in seiner Welt sein zu können.

Ein Jahr vergeht, in dem Yuki ihn nicht wiedersieht, doch ihre Gedanken kreisen weiterhin um ihn. Und genau an diesem Punkt setzt die eigentliche Handlung an: Tadashi erhält einen geheimen Auftrag in der Stadt, und Yuki beschließt, ihn unbedingt zu begleiten. Ab hier gewinnt die Geschichte deutlich an Tempo – wir treffen auf alte Bekannte und neue Verbündete, Intrigen verweben sich mit unerwarteten Wendungen, und die Handlung öffnet sich zu einem viel größeren Abenteuer, als ich anfangs vermutet hatte.

Besonders positiv überrascht hat mich, wie glaubwürdig und fesselnd die Story aufgebaut ist. Man merkt dem Buch an, wie sorgfältig Amber Grey recherchiert hat. Die Beschreibungen historischer Strukturen, Gebräuche und Orte wirken authentisch, ohne den Lesefluss zu erschweren. Allerdings bin ich häufig über bestimmte japanische Begriffe gestolpert – glücklicherweise gibt es am Ende ein Glossar, das mir enorm geholfen hat. Dadurch konnte ich mich noch besser in Yukis Welt hineinversetzen.

Yukis Charakterentwicklung ist ein deutlicher Pluspunkt des Romans. Aus dem naiven Mädchen, das wir zu Beginn kennenlernen, wird Schritt für Schritt eine junge Frau mit Vision, Mut und Kampfgeist. Manchmal erschien sie mir jedoch etwas zu kühl, fast distanziert – doch vielleicht ist genau das der Preis für ihr Erwachsenwerden in einer von Konflikten geprägten Zeit. Auch muss ich sagen, dass mich einige Situationen völlig unerwartet kamen, was die Spannung zusätzlich erhöhte und mich mehrfach dazu brachte, länger zu lesen, als ich eigentlich geplant hatte.





Der Schreibstil ist angenehm flüssig und gleichzeitig wunderbar von japanischer Feinsprache inspiriert. Diese Kombination verleiht dem Roman eine besondere Stimmung: ruhig, poetisch, aber im richtigen Moment kraftvoll.




Insgesamt hat Schatten über Hiraizumi mich sehr positiv überrascht. Es ist ein atmosphärisches, sehr gut recherchiertes und packendes Werk, das mich nicht nur unterhalten, sondern auch emotional berührt hat. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen – und werde Yuki, Tadashi und Jiro so schnell nicht vergessen.













Amber Grey lebt in Norddeutschland und jongliert als berufstätige Alleinerziehende den ganz normalen Wahnsinn: ein Kind, pflegebedürftige Eltern, Tiere, Haus und ein großer Garten halten sie auf Trab. Wenn nachts Ruhe eingekehrt ist, genießt sie es, ihre Kreativität auszuleben. Mit schwarzem Gürtel im Ju-Jutsu ausgestattet und einer gehörigen Portion Dickköpfigkeit (die sie mit ihrer Protagonistin teilt), taucht sie in ferne Welten ein. Ihr Debüt sollte ursprünglich eine klassische Liebesgeschichte werden. Doch intensive historische Recherchen und ein wachsendes Verständnis für das mittelalterliche Japan ließen die Geschichte dunkler werden. Heute erzählt sie nicht nur von Liebe, sondern auch von Verrat, Schuld und dem Kampf um Selbstbestimmung in einer von Zwängen geprägten Zeit.


Quellen:


Papierflieger-Set

         


            
Name: Papierflieger-Set: Abreißen, flaten, fliegen lassen. Buch und bedrucktes Faltpapier 
Autor: Jeffrey Rutzy
Ausgabe: 128 Seiten
Verlag: Basserman Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 9,99€ 




Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar 





                                             




Dieses Buch bietet Faltanleitungen für 38 Papierflieger und die bedruckten Papiere für die Modelle werden gleich mitgeliefert. Pfeilschnelle Jets, schwebende Gleiter und Papierflieger, die aufregende Tricks und Stunts in der Luft vollführen, lassen das Herz jedes kleinen Piloten höher schlagen.


Farbfotos der fertigen Modelle und genaue Faltdiagramme machen das Falten zum Kinderspiel. Zusätzlich gibt es nützliche Hinweise zum Justieren der Flügel und zur Wurftechnik, damit die Flieger ihre optimale Flugbahn erreichen. Sind alle Papiere herausgetrennt, können die Umschlagvorder- und -rückseite an der eingezeichneten Linie abgeschnitten werden, so dass ein handliches Buch entsteht, das jederzeit für weitere Flugmissionen zu Rate gezogen werden kann.




Neulich habe ich das Papierflieger-Heft gemeinsam mit einer sechsjährigen ausprobiert – und wir waren beide wirklich positiv überrascht! Das Buch ist super aufgebaut: Man sieht schon im Voraus, wie der fertige Flieger aussehen soll, und kann am Ende direkt vergleichen, ob das Ergebnis gelungen ist.

Die Abbildungen sind klar und einfach gestaltet, was besonders praktisch ist, wenn Kinder noch nicht sicher lesen können. Während ich mich an den Textanweisungen orientiert habe, konnte sie ganz wunderbar den Bildern folgen – Teamarbeit vom Feinsten!

Ein großes Plus: Zu jedem Flieger gibt es das passende Papier direkt zum Herauslösen. So kann man sofort loslegen, ohne nach dem richtigen Papier suchen zu müssen. Natürlich kann man auch kreativ werden und einfach nach Lust und Laune die verschiedenen Bögen aus dem Set kombinieren.

Nach ein paar gemeinsamen Faltstunden hatten wir gleich mehrere Flieger fertig – und das Beste: Sie flogen wirklich! Manche Modelle gleiten sogar richtig schön durch den Raum. Das Set bietet also nicht nur klassische Papierflieger, sondern auch tolle Gleiter, die für extra viel Spaß sorgen.







Mein Fazit: Ein liebevoll gestaltetes Set, das Bastelspaß, Kreativität und ein bisschen Physik miteinander verbindet. Perfekt für Kinder (und Erwachsene!), die mal mehr wollen als den klassischen Papierflieger. Absolut empfehlenswert! 













Emil das kleine Einschlafschaf

        


            






Name:
Emil das kleine Einschlafschaf
Autor: Nico Sternbaum
Ausgabe: 16 Seiten
Verlag: Basserman Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 6€ 



Vielen Dank an Bloggerportal für das Rezensionsexemplar 





                                             



Das kleine Einschlafschaf Emil ist auf dem Weg nach Hause. All seine Freunde liegen schon im Bett: die flauschigen Entenkinder, die Geschwister Maus, der rote Fuchs, das Rehkitz und der kleine Biber. Selbst dem wilden Wildschwein sind die Augen zugefallen. Jetzt wird es auch für Emil höchste Zeit. Im warmen Stall empfangen ihn Mama und Papa Schaf mit einer Geschichte und einem Gutenachtkuss.




Emil das Einschlafschaf ist ein ganz süßes Schaf, das seine Freunde besucht. Dabei erlebt er mit, wie seine Freunde sich liebevoll zum Schlaffertigmachen vorbereiten und gemütlich ins Bett kuscheln. Mein Sohn hat sich besonders über die liebevollen Illustrationen gefreut – sie erzählen viel ohne Worte. Die Reime im Text finde ich persönlich nicht ganz so fließend zum Vorlesen; sie klingen manchmal etwas holprig, was beim Vorlesen erschwert. Trotzdem spürt man durch Emil’ sanfte Art und die warmherzige Stimmung eine beruhigende Einschlafatmosphäre.





Emil das Einschlafschaf schafft eine beruhigende, geborgene Einschlafstimmung durch das gemeinsame Zubettgehen mit Freunden, ruhige Bilder, und wiederkehrende Rituale. Zwar können die Reime holprig wirken, doch Rhythmus und Sicherheit bleiben durch die vertrauten Abläufe erhalten. Tipps: langsame Stimme, Pausen, Reime bei Bedarf wiederholen, Abschluss mit kurzen Beruhigungsübungen oder Einschlafaffirmation.







Quellen:







The irresistible urge to fall for your enemy


Name: the irresistible urge to fall for your enemy
Autor: Brigitte Knightley
Gebundene Ausgabe: 480 Seiten
Verlag: Penhaligon Verlag
Sprache: Deutsch
Preis: 22€ 



Vielen Dank an penguinrandomhouse für das Rezensionsexemplar 





                                             



Wie zur Hölle kann ausgerechnet ein Assassine todkrank sein? Natürlich ist die einzige Person, die Osric noch helfen kann, die schlagfertige Heilerin Aurienne. Das Problem daran: Beide können sich überhaupt nicht ausstehen. Nachdem Aurienne sich weigert, von Osric entführt zu werden, besticht er sie erfolgreich mit Geld für ihre Forschung. Keiner ist wenig begeistert von ihrer erzwungenen Zusammenarbeit, und während ihrer gemeinsamen Zeit versuchen sie vehement ihre Anziehung zu leugnen – was die Stimmung zwischen ihnen allerdings nur noch mehr zum Knistern bringt …









Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar bekommen und war total gespannt – nach vielen guten, aber auch etwas verwirrenden Beiträgen war ich froh, endlich mein eigenes Urteil bilden zu können.

Der Einstieg fiel mir leider unglaublich schwer. Die Vielzahl an Fachbegriffe war selbst mit Glossar nervig, und der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Dadurch ließ mein Interesse zu Beginn deutlich nach, und ich musste mich regelrecht zu den ersten Kapiteln zwingen.

Trotzdem hat der Charme und Witz der beiden Protagonisten das Lesen schließlich recht lesenswert gemacht. Die Figuren wirken liebenswert und authentisch, ihre Dialoge wirken gelegentlich schräg-intelligent und sorgen immer wieder für humorvolle Momente, die mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben. Die Dynamik zwischen ihnen war erfrischend – eine gute Mischung aus Spannung, Schlagfertigkeit und gelegentlicher Selbstironie. Manche Nebenfiguren blieben zwar blass, doch die Hauptcharaktere tragen die Geschichte zuverlässig.

Zu Beginn zieht sich die Handlung etwas, was ich als Geduldprobe empfand. Der Mittelteil setzt deutlich mehr in Fahrt: Verwicklungen bauen sich auf, Konflikte bekommen mehr Tiefe, und der Humor bleibt präsent. Ab der Mitte kam ich stärker in den Plot hinein, konnte die Entwicklungen besser nachvollziehen und war stärker mitgerissen. Sprachlich wirkt vieles bewusst leger und modern, ohne dabei völlig ins Konstruktive abzurutschen.





Trotz eines holprigen Starts mit Fachsprache und einem eigenwilligen Schreibstil bietet das Buch dank der charmanten Protagonisten und der humorvollen Momente genug Lesemotivation. Wer Romance mag, bei der die Dialoge teils schräg-intelligent sind und Geduld für den Anfang mitbringt, wird wahrscheinlich Gefallen finden. Besonders lesenswert ist es für Leserinnen und Leser, die eine Mischung aus witziger Leichtigkeit und warmer, gelegentlich wendungsreicher Romantik schätzen. Eventuell empfiehlt sich ein zweites Durchblättern oder das Überspringen der schwierigen ersten Kapitel, um schneller in die Dynamik der Hauptfiguren einzusteigen.