Name: House of Zodiac - Sternenstaub
Autor: Nicole Böhm
Taschenbuch Ausgabe: 576 Seiten
Verlag: Penguin Random House
Sprache: Deutsch
Preis: 17€
Reihen:
1. House of Zodiac - Sternenstaub
2. House of Zodiac - Kometenschauer ( 25.03.2026 )
3. House of Zodiac - Sonnensturm ( 22.07.2026 )
4. House of Zodiac - Mondfinsternis ( 18.11.2026 )
Dein Schicksal steht in den Sternen. Wagst du es, ihm zu trotzen? Als Jupiter Wilson auf dem Jahrmarkt ein seltsames Amulett aus dem Spielzeugautomaten fischt, ahnt sie nicht, dass sie damit ein Tor nach Zodiac öffnen wird. Ein Reich, in dem die Sternzeichen über die Magie jedes Einzelnen bestimmen - und wo sie, ein Mensch, plötzlich in einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den vier herrschenden Häusern hineingezogen wird. Verzweifelt versucht Jupiter einen Weg zurück nach Hause zu finden. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von dem geheimnisvollen Nox. Doch kann sie dem gefährlichen Wächter wirklich trauen?
Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen und musste es einfach sofort anfangen zu lesen. Bevor ich es in die Hand nahm, hatte ich ehrlich gesagt nicht wirklich viele Meinungen oder Reaktionen dazu gehört, weshalb ich völlig unvoreingenommen in die Geschichte gestartet bin. Und ich muss sagen, ich bin wirklich gut in die Erzählung reingekommen. Besonders Jupiter hat mir sofort gefallen – sie ist super sympathisch und man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzen.
Generell war ich ziemlich begeistert von der Idee der ganzen Geschichte. Sie hat mir richtig Spaß gemacht und ich konnte kaum aufhören zu lesen. Besonders Jupiter, die Hauptfigur, hat mir sofort gefallen. Sie ist unglaublich sympathisch, und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Ihre Gedanken und Gefühle waren nachvollziehbar, was es mir leicht gemacht hat, mich mit ihr zu verbinden. Auch Nox, der ebenfalls eine zentrale Rolle spielt, hatte für mich sehr viel Tiefe, und seine Geschichte hat mich auch emotional gepackt.
Ein kleiner Punkt, der mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, sind die Kapitel, in denen Jupiter oder Nox in ihrem Delirium sind. Diese Passagen waren für mich manchmal etwas schwer verständlich. Es war, als ob man in einen Zustand zwischen Realität und Wahn eintaucht, was natürlich zur Geschichte passt, aber es hat für mich den Lesefluss manchmal ein bisschen gestört.. Es war, als ob ich als Leser ein bisschen den Faden verloren habe und nicht ganz in der Geschichte bleiben konnte.
Trotzdem überwiegt mein positiver Eindruck, und insgesamt war es ein tolles Leseerlebnis, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde.
Was den Schreibstil angeht, muss ich sagen, dass die Autorin sehr gut darin ist, Atmosphäre zu schaffen. Die Beschreibungen sind detailliert, aber nicht zu überladen – man kann sich die Szenen und Orte gut vorstellen, ohne dass es anstrengend wird. Besonders bei emotional intensiven Momenten merkt man, wie gut die Gefühlen der Charaktere harmonieren. Auch die Dialoge sind authentisch und vor allem schlagfertig.
Trotz dieses kleinen Mankos muss ich sagen, dass die Geschichte insgesamt großartig war. Sie hat mich emotional gepackt, ich konnte mit den Charakteren mit fiebern und wurde wirklich gut unterhalten. Es war ein wirklich tolles Leseerlebnis, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen würde. Die Charaktere und die Handlung haben mich sehr beeindruckt, und trotz der kleinen Unstimmigkeiten in den Delirium-Kapiteln war es für mich eine sehr gelungene Geschichte.
Nicole Böhm, 1974 in Germersheim geboren, sehnte sich schon immer nach einem Beruf, in dem sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen kann. Nach einem Zeichenstudium in Arizona, einer Musicalausbildung in New York sowie mehrjähriger Arbeit als Fotografin merkte sie jedoch, dass ihre wahre Leidenschaft im Schreiben von Geschichten liegt. Seither träumt sie sich am liebsten in fremde Welten, oder lässt ihre Protagonisten dramatische Lovestorys erleben. 2019 gewann Nicole Böhm den Deutschen Phantastik Preis für den besten Roman, weitere erfolgreiche Publikationen folgten. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihrem Pferd Bashir in der Domstadt Speyer.
Quellen:







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